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Schockmechanik

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Schockdauer


Wirft man einen Blick in den Daten der Sprenggranaten, findet man dort jetzt minimale und maximale Schockdauer. Die tatsächliche Dauer beinhaltet zwei Variablen, eine feste und eine dynamische, und beträgt mindestens fünf Sekunden. Die minimale Schockdauer zeigt die garantierte Zeit des Schocks an, wenn man sich im Explosionsradius der Granate befindet. Die zusätzliche Betäubungszeit errechnet sich aus dem Standort im Wirkungsbereich, Menge des erlittenen Flächenschadens, sowie verwendetes Zubehör und Verbrauchsmaterial.

Die Panzerung des Fahrzeugs absorbiert einen Teil des Schadens und verringert dadurch die Schockdauer. Eine Splitterschutzbeschichtung und große Erste-Hilfe-Kästen können den negativen Effekt der Artillerie weiter verringern:

  • Splitterschutzbeschichtungen (alle Typen) verringern die Dauer um 10 %. Überschwere Splitterschutzbeschichtung ist jedoch am effektivsten gegen Betäubung, da sie den Explosionsschaden besser absorbiert.
  • Große Erste-Hilfe-Kästen verringern die Dauer um 5 %. Sowohl kleine als auch große Erste-Hilfe-Kästen heben den Betäubungseffekt bei Benutzung auf.

Wird ein Fahrzeug von mehreren Sprenggranaten getroffen, wird die Betäubungszeit für jede Granate separat berechnet. Der Countdown beginnt, sobald die erste Granate trifft. Überschneiden sich zwei Schockeffekte, wird einer teilweise oder komplett durch den anderen aufgehoben.

Schockeffekt


Wird die Besatzung vom Explosionsradius einer Sprenggranate erfasst, leiden alle unter Schock und die Effektivität des Fahrzeugs wird verringert. Der Schockeffekt besteht genau wie dessen Dauer aus zwei Variablen. Man erleidet garantiert 75 % des maximalen Malus auf die Werte (siehe folgende Liste), sowie einen bestimmten Betrag der übrigen 25 % (direkt abhängig vom erlittenen Schaden). Wird man von mehreren Granaten getroffen, gilt nur der höhere Malus auf die Fahrzeugwerte.

  • Motorleistung verringert sich um 30 %, die Geschwindigkeit um 25 %
  • Wendegeschwindigkeit verringert sich um 20 %, die Turmdrehgeschwindigkeit um 40 %
  • Sichtweite verschlechtert sich um 25 %
  • Streuung bei Bewegung, Wannen- und Turmdrehung erhöht sich um 50 %
  • Nachlade- und Zielerfassungszeit erhöhen sich je um 50 %
  • Genauigkeit verschlechtert sich um 25 %

Unterstützungsschaden durch Schock


Der insgesamt ermöglichte Schaden, also der insgesamt an unter Schock stehenden Fahrzeugen verursachte Schaden, wird zwischen den SFLs aufgeteilt, deren Sprenggranaten am Schock der beschossenen Fahrzeuge beteiligt waren. Die erste SFL, die diese Gegner erwischt, erhält 70 % des Gesamtschadens. Die übrigen 30 % werden auf alle anderen SFLs verteilt, deren Schockdauer beim Verursachen des Schadens lief.

Betäubt eine SFL einen Gegner, der bereits von einer anderen getroffen wurde, erhält diese einen Teil der 30 %, bis die erste Schockdauer abgelaufen ist. Dann erhält die zweite SFL 70 % des Gesamtschadens usw.

Hat nur eine SFL die Fahrzeuge betäubt, die Schaden nehmen, erhält der Spieler dieser SFL den gesamten ermöglichten Schaden gutgeschrieben.

Der direkte Schaden durch die Sprenggranate an dem Fahrzeug, das von der SFL betäubt wird, zählt nicht zum ermöglichten Schaden.

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